Trübe Zeiten

 

LIED DER SONNENUHR

 

Es regnet seit vierzehn Tagen schon
– mo-no-o-ton –
es regnet seit vierzehn Tagen schon
– mo-no-o-ton –
ich stehe hier traurig beim Palast
und trage gebeugt eine schwere Last
denn bei Regen da wiegen die Stunden
gut hundert Pfunde zu viel.

 

Der Sonne ist alles einerlei
– tan-da-ra-dei –
der Sonne ist alles einerlei
– tan-da-ra-dei –
verbirgt sich hinter der Wolkenwand
lässt alles erkalten im nassen Land
und ich starre mit leeren Augen
in die Zeit die nicht enden will.

 

Ich wäre so gerne in Afrika
– Sa-ha-a-ra –
ich wäre so gerne in Afrika
– Sa-ha-a-ra –
wo täglich am Himmel die Sonne erglänzt
von glühenden gleissenden Strahlen umkränzt
hier könnte ich stündlich beweisen
dass Stunden bloss Schatten sind.