Die Seele der Nacht

 

HOCHSOMMER

 

der mond ist leer
die nacht streut asche
auf tiefschwarzen samt
die glut des tages
schwelt träge weiter

 

lavendel duftet
essigkraut und majoran
es wetterleuchtet
in ungreifbarer ferne
warten auf regen
die grosse verheissung
unter dem apfelbaum
bin ich geborgen